(DE/EN) Château la Rouvière 2001 – Bandol – 100 % Mourvèdre

Bandol Farbe

Neben dem Bordeaux, wurde mir von einem Weinhändler aus München, der auf Bandol spezialisiert ist (http://mein-weinreich.de) folgender Wein empfohlen.

Ich muss zugeben, dass ich die Region überhaupt nicht kenne und sehr gespannt auf diese neue Empfehlung war. Nachdem ich also gestern diese Schwere bürde mit dem Léoville Barton 1998 tragen musste (haha…), kommt hier eine nette Neuentdeckung zu Tage, denn die hat es in sich!

Anmerkung: der Wein wurde 1,5 Stunden vor dem degustieren dekantiert.

Bouquet ist sehr komplex und hauptsächlich durch tertiäre Aromen, die von einer wunderschönen dunklen Frucht ummantelt werden, geprägt. Mittlere bis Hohe Intensität.

Schokolade, Blaubeere, Biskuit, Kräutermix (u.A. Tee), getrockneter Tabak, Leder, Erde, Kaffeebohnen und sehr feiner, floraler Touch.

Am Gaumen von unglaublicher Fülle, jedoch nicht fett, sondern schön geschmeidig mit einer sagenhaften Textur und Harmonie.Noch intakte Säurestruktur mit einer guten Portion weicher Tannine, die den Geschmack nur sehr kurz begleiten und anschließend zu der Fülle an wunderschönen und schmelzigen Aromen wiederführt.

Der Abgang ist von mittlerer Länge und zeigt im Nachhall getrocknete Beeren, Rauch und Holz.

Bewertung:

Bouquet: 3/3

Geschmack:6/7

Abgang: 2/3

Harmonie / Gesamteindruck: 6/7

Bewertung:17/20 – ausgezeichnet – 94 / 100

Trinken: 2012 bis 2023

Preis/Leistung: 3,5/5 gut bis sehr gut – ~80,00 €

Prognose: Ich würde ihn jetzt trinken. Für mich ist er auf dem Höhepunkt, trotz der noch vorhandenen Tannine. Allerdings bin ich mir nicht sicher, denn ich kenne Weine aus der Region nicht so.

Wine Juggler Fazit: hätte ich gewusst, was ich da ins Glas bekomme, hätte ich wohl schon Früher Weine aus der Bandol getrunken. Was für ein edles Tröpfchen! Eine ganz einzigartige Stilistik, von einer Rebsorte von der ich aus Frankreich noch nie einen reinsortigen Wein getrunken habe.

Hat mich gewissermaßen an einen Barolo, allerdings mit deutlich weniger oxidierten Aromen, mehr Power und mehr Frucht, erinnert, ohne jedoch einen Fünkchen Eleganz zu verlieren.

Das ist heute mal wieder ganz großes Kino, was für Wein!

Bandol, es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir uns treffen 🙂

DB

Château la Rouvière 2001 – Bandol – 100 % Mourvèdre

After I bought the Bordeaux, this wine was recommended to me by a wine merchant from Munich who specialized in Bandol (http://mein-weinreich.de).

I must admit that I do not know the region and was very excited about this new recommendation. So after I had the burden to drink this “Léoville Barton 1998” yesterday (haha …), here is the new discovery that has it all!

Note: the wine was decanted taste 1.5 hours before tasting.

Bouquet is very complex and mainly dominated by tertiary aromas that are encased in gorgeous dark fruits.

Medium to High Intensity, chocolate, Blueberry, Biscuit, coffee beans, mixed herb (tea), dried tobacco, leather, earth and a very fine, floral touch.

Full bodied on the palate but not fat, super smooth with a fabulous texture and harmony. Still intact acidity and many softer tannins that accompany the taste very briefly and then again lead to the abundance of beautiful and melting flavours.

The finish is of medium length and shows dried berries, smoke and wood.

Rating:

Bouquet: 3/3

Palate: 6/7

Finish: 2/3

Overall harmony: 6/7

Rating: 17/20 – Outstanding – 94 / 100

Price: 3,5/5 good to very good – ~80,00 €

Drink: 2011– 2023

Forecast: I think it’s in its peak! But I could be wrong, I don’t know other wines from that grape!

Wine Juggler conclusion: If I had come to know what will await me in the glass, you can be sure that I’d had already taste more of Bandol wines! What a noble wine! A very unique style.

This reminded me big wines from Barolo, but with more Power and fruit without losing any elegance.

This was today again an outstanding experience and Bandol: you can be sure that we will meet again 🙂

DB

 

 

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