Das René Gabriel Glas – Mythos und Wahrheit

Letztens war ich in der Stadt unterwegs und wollte mir neue Gläser zulegen. Sogleich kamen mir bekannte und renommierte Hersteller wie Riedel, Schott Zwiesel und Eisch in den Sinn.

Da ich für jeden Wein ein eigenes Glas kaufen wollte, hätte dies doch so ziemlichen Aufwand bedeutet, denn meine bessere Hälfte ist (leider) nicht ganz so fanatisch was Wein betrifft und ganze Sets wollte ich mir für Verkostungen doch nicht zulegen.

Ich habe dann zufällig auf Facebook von einem von René Gabriel entworfenes Glas gelesen und war sofort interessiert:

Ein Glas für jeden beliebigen Wein.

Wie soll das denn möglich sein?

Also bestellte ich prompt 2 Exemplare und konnte das Glas ausgiebig testen.

Gabriel 1

 

Zu meinem Erstaunen:

es stimmt! dieses Glas lässt sich tatsächlich für Degustationen von beliebigem Wein (Perl- und Dessertwein habe ich noch nicht getestet) sehr gut einsetzen!

Vor allem das Bouquet offenbart durch dieses Glas sein vollständiges Potenzial und der Wein atmet durch die sehr große Fläche viel und bereitet nach bereits kurzer Zeit an der Luft einen optimalen Trinkgenuss.

Ich konnte bis dato nur einige Weiß- und Rotweine damit degustieren, allerdings habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerüche, Geschmäcker und Nuancen lassen sich mit diesem Glas deutlich präziser beschreiben und erfüllen einen, mit einem außergewöhnlichen Trinkgenuss. Ferne schätze ich, wie elegant und vor allem wie leicht die “Gold Version” (Mundgeblasen) ist. Diese Version ist auch jeweils mit einer Lasergravur von René Gabriel verziert.

Nach der ersten Degustation, kann aber für eine größere Menge auch auf ein größeres Glas gewechselt werden, obgleich ich trotz des geringen Fassungsvermögens gerne weiter aus diesem Glas getrunken habe.

An der Stelle sei gesagt, dass dieses Glas hält was es verspricht und das zu einem, sagen wir, sehr fairen Preis! Es ersetzt kein typisches für die Rebsorte geeignetes Glas, aber als Allrounder macht es eine sehr gute Figur!

Ich empfehle unbedingt die mundgeblasene Version des Glases zu verwenden, denn es ist leicht wie eine Feder und ist äußerst elegant gestaltet. Chapeau (!), Herr Gabriel! Ein tolles Glas!

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